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Dauerausstellung
   
Museum für Glaskunst Lauscha
Oberlandstr. 10
98724 Lauscha

Raum 3: Glasbläserstube und figürliches Lampenglas

Arbeitsraum der Glasbläser
um 1920

Aus der Perlenmacherei entstand in geringerem Umfang eine figürliche Gestaltung, die sich am Porzellan der Zeit orientierte. Während des Biedermeier und des Historismus entstanden so hervorragende Sammelobjekte, insbesondere Personen- und Tiergruppen, aber auch Fruchtschalen oder Miniaturgeschirr für Puppenstuben.
Mit dem Bau einer Gasanstalt in Lauscha konnten die Paraffinlampen seit 1867 durch Gasbrenner ersetzt werden. Aufgrund der so erzielten höheren Temperaturen entwickelte sich einerseits die Herstellung von Sammelobjekten und Spielzeugen weiter. Andererseits war dies eine wichtige Voraussetzung, dass sich die Produktion von gläsernem Christbaumschmuck zu einem weltweit verbreiteten Massenartikel ausweiten konnte. In einer inszenierten historischen Glasbläserstube können die einzelnen Arbeitsschritte der Herstellung von Christbaumschmuck und die Arbeitsbedingungen in den Familienbetrieben nachvollzogen werden.

     


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